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DENIS FISCHER
Death Songs
Der Tod ist ein Dandy – und schickt uns im Dezember einen
Botschafter, wie er von zarterer Eindringlichkeit nicht sein könnte:
Denis Fischer scheut weder Tod noch Teufel, wenn er Songs wie Willi
de Villes „Heaven stood still“ oder Tim Currys hinreißend
herzzerreißende Ballade „Something Short of Paradise“ interpretiert.
Fischer begnügt sich aber nicht mit den Todessehnsüchten
und -ängsten seiner berühmten Kollegen; selbst ein begnadeter
Musiker und Texter, stammt mindestens ein Viertel seiner „Death
Songs“ musikalisch wie textlich aus eigener Feder.
Mit seiner Stimme, deren beeindruckender
Kraft und Sanftheit er mühelos hysterische oder kratzige Untertöne
beimischen kann, trifft Fischer das Herz des Zuhörers so unmittelbar
und intensiv, daß seine Worte in den Adern kreisen und der
erhöhte Puls sich dem Rhythmus der Instrumente willig anpaßt.
Carsten Sauer an Flügel und Elektronik und Ralf Stahn am Kontrabass
positionieren den Abend zwischen Himmelbett und Höllenfeuer – auch
in den Momenten, in denen die Freude an der Gratwanderung zum Kitsch
aufblitzt oder man sich heimlich über Gevatter Tod lustig macht.
Als Schauspieler und Sänger im Jungen Theater Bremen gefeiert,
fiel diese Delmenhorster Neuentdeckung jüngst vom Berliner
Himmel und beschert uns nun einen magischen Abend, den man sich
für die Ewigkeit wünscht: Denis Fischer singt Death Songs.
Mit Songs von Nick Cave, Elvis Costello, Willi de Ville, Hank Williams,
Meat Loaf, Sonny & Cher, Tim Curry, Denis Fischer
An Flügel & Elektronik: Carsten Sauer, am Kontrabass:
Ralf Stahn
NUR
Sonntag, 11. Dezember 2005, 20:00 Uhr
im BKA-Theater, Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg
Karten
20 22 007
Eintritt (Euro):
Kategorie A: 20,-
Kategorie B: 17,-
Kategorie C: 13,-
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